Magenbrot ist eine Süssigkeit, die in Süddeutschland und der nördlichen Schweiz bekannt ist. Es wird vor allem an Jahr-, Herbst- und Weihnachtsmärkten angeboten. Seinen Namen verdankt es den Gewürzen, die dem Magen gut tun sollen. Dies sind namentlich Gewürznelke, Muskatblüte, Sternanis und Zimt.
Mehl, Zucker, Backpulver, Kakaopulver und Gewürze in einer Schüssel mischen und eine Mulde formen.
Den Ofen auf 180° C vorheizen.
Wasser und Milch in einem Topf erwärmen, aber nicht kochen. Ahornsirup und Birnendicksaft dazugeben und verrühren.
Zum Mehlgemisch gießen und alles zu einem glatten Teig verrühren.
Ein Blech mit Backpapier belegen und die Masse 1,5 cm dick darauf verteilen und möglichst glatt streichen.
In der Ofenmitte 15–20 Minuten backen.
Auskühlen lassen und in Rechtecke schneiden.
Glasur
Die Schokolade zerstückeln.
Eine Schüssel über ein Wasserbad stellen. Darin die Schokolade und das Kokosfett zum schmelzen bringen.
Kakaopulver und Puderzucker dazusieben und glatt rühren.
⅓ der Magenbrotstücke in eine Schüssel geben, ⅓ der Glasur darüber gießen. Die Glasur unterheben, bis alle Magenbrotstücke gleichmäßig damit überzogen sind.
Auf einem Backgitter trocknen lassen.
Für die restlichen Stücke gleich verfahren. Glasur währenddessen über dem Wasserbad flüssig halten.
Notizen
Wenn man glutenfreies Mehl benutzt, braucht man eventuell 100ml mehr Flüssigkeit. Die Masse sollte streichbar sein.Wenn man wenig Zeit hat, kann man das Brot auch erst am nächsten Tag glasieren.